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Modernisierungskredite: Blankodarlehen von Bausparkassen
Blankodarlehen sind Darlehen ohne Sicherheiten für den Darlehensgeber (z.B. ohne Absicherung über eine Grundschuld im Grundbuch). Letztlich ist fast jeder Ratenkredit ein Blankodarlehen, allerdings wird der Begriff Blankodarlehen aber vor allem für “Kleindarlehen” von Bausparkassen verwendet.
Seit kurzem dürfen Bausparkassen ihren Kunden sog. Blankokredite bis zu einer Höhe von 30.000 Euro anbieten (davor bis 10.000 Euro). Bis zu diesem Betrag können Bausparkassen jetzt auf die Eintragung von Grundschulden verzichten.
In der Praxis gibt es zwei Möglichkeiten für ein sog. Blankodarlehen:
- das Darlehen bei einem bereits zugeteilten Bausparvertrag
- die Vorfinanzierung eines neuen Bausparvertrages
Blankodarlehen von Bausparkassen sind insbesondere für die Finanzierung von Ausbau- oder Modernisierungsmaßnahmen interessant. Das gilt vor allem dann, wenn eine Absicherung im Grundbuch nicht möglich ist (oder aus Bankensicht keine echte Sicherheit bietet, weil die Immobilie schon/noch mit Grundschulden belastet ist).
Im Gegensatz zu vergleichbaren Ratenkrediten, die ebenfalls nicht im Grundbuch abgesichert werden müssen, sind Blankodarlehen von Bausparkassen meistens günstiger und haben eine längere Gesamtlaufzeit. Letzteres wirkt sich - wesentlich mehr als der Zinssatz- auf die monatliche Zins- und Tilgungsrate aus.
Aber aufgepasst: Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse! Bei den Bausparkassen gibt es erhebliche Konditionsunterschiede, auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen ist.
Wenn Sie bei uns eine Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen anfragen, prüfen wir alle in Frage kommenden Finanzierungsmodelle und Finanzierungs- möglichkeiten und stellen diese mit allen Vor- und Nachteilen gegenüber.
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