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Was ist ein Blankodarlehen?
Als Blankodarlehen bezeichnet man im Allgemeinen Darlehen ohne bestimmte Sicherheiten wie beispielsweise Grundschulden. Letztlich sind beispielsweise die meisten Ratenkredite von Banken und Sparkassen Blankodarlehen, weil diese nur auf die Bonität des Darlehensnehmers abgestellt sind und ohne “dingliche Sicherheiten” auskommen.
Unter Blankodarlehen versteht man vor allem aber auch Darlehen von Bausparkassen, die ohne Sicherheiten vergeben werden. Bausparkassen können Blankodarlehen nur beschränkt vergeben. Derzeit können Bausparkassen Blankodarlehen bis zu einer Höhe von 30.000 Euro abwickeln (ehemals maximal 15.000 Euro).
Weil Blankodarlehen ohne grundbuchliche Absicherung auskommen, eignen sie sich vor allem für Finanzierungsvorhaben, bei denen eine grundbuchliche Absicherung nicht möglich ist oder das Grundbuch bereits (noch) so hoch mit Grundschulden und Krediten belastet ist, dass weitere Grundschulden keine ausreichende Sicherheit für eine Bank darstellen. Dies ist insbesondere bei der Finanzierung von Modernisierungsvorhaben der Fall.
Blankodarlehen von Bausparkassen sind häufig günstiger als Ratenkredite von Banken und Sparkassen. Allerdings bieten noch nicht alle Bausparkassen Blankodarlehen mit den neuen Grenzen an.
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