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Darlehensabsicherung mit “Hypoprotect”
So lautet die Werbung eines größeren Anbieters dieses Produktes...
Die beiden größten Risiken bei der Baufinanzierung sind Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit. Denn beide können dazu führen, dass Sie Ihre monatliche Darlehensrate nicht mehr bezahlen können und die Finanzierung somit ins Wanken gerät.
Damit Sie sich sich über diese Risiken keine zu grossen Gedanken machen müssen, haben wir in Zusammenarbeit mit einem Spezialversicherer ein Absicherungskonzept entwickelt, mit dem Sie Ihre monatliche Darlehensrate gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit versichern können.
So funktioniert die Darlehensabsicherung:
Mit Abschluss der Finanzierung treten Sie einem Versicherungsrahmenvertrag bei, in dem eine monatliche Rate (zwischen 100 Euro und 1.500 Euro) abgesichert wird. Die Versicherungsdauer beträgt entweder 5, 8, 10, 12 oder 15 Jahre.
Der Beitrag ist als Einmalzahlung zu Beginn der Versicherungsdauer fällig und wird mitfinanziert, so dass lediglich eine etwas höhere monatliche Rate zu zahlen ist.
Sollten Sie während der Versicherungsdauer arbeitslos oder arbeitsunfähig werden, springt die Versicherung automatisch ein und übernimmt die Zahlung der monatlichen Darlehensrate in der abgesicherten Höhe. Die Zahlungen werden nicht auf gesetzliche Leistungen angerechnet, d.h. Sie erhalten diese Zahlungen zusätzlich zur staatlichen Grundabsicherung.
Eine Darlehensabsicherung kann nur in Kombination mit einer Baufinanzierung abgeschlossen werden, d.h. Sie müssen sich bei Abschluss seiner Finanzierung entscheiden, ob Sie sich gegen diese beiden Elementarrisiken absichern möchte oder nicht. Ein späterer Abschluss ist erst wieder im Rahmen einer Umschuldung möglich!
So weit also die Werbung für dieses Versicherungsprodukt der Cardif- Versicherung. Diese Werbung hat allerdings mit der Realität nicht sehr viel gemein, denn der angebotene Versicherungsschutz ist teuer und löchrig. Zahlreiche Ausschlussklauseln sowie ungünstige Bestimmungen im Kleingedruckten machen dieses Produkt -aus Verbrauchersicht- völlig uninteressant. Das gilt im übrigen auch für alle anderen “Schutzbriefe”, die von Deutschen Versicherungsgesellschaften angeboten werden.
Wesentlich besser ist es, die einzelnen Risiken wie Tod oder Berufsunfähigkeit über “normale” Versicherungspolicen bei günstigen Versicherungsgesell- schaften abzudecken.
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