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P-Q
Passivhaus
Haus mit einem Heizwärmebedarf von maximal 15 KWh/m² Wohnfläche.
Wichtiger Hinweis: der Begriff “Passivhaus” ist rechtlich nicht geschützt! Der Verband der privaten Bauherren hat in einer Presseerklärung Anfang Dezember 2004 darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung “Passivhaus” mittlerweile von Hausanbietern mißbräuchlich verwendet wird.
Dabei entsprechen der Wärmemenge von 10 KWh:1 Liter Heizöl, 1 m³ Erdgas oder 2 kg Holzpellets. Im Passivhaus werden also im Jahr nur noch maximal 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche verbraucht. Die internen Wärmegewinne durch Körperwärme oder Abstrahlung von Geräten spielen beim Passivhaus bereits eine große Rolle.
Diese Klassifizierung sagt nichts über die Bauweise des Passivhauses aus. So kann z.B. eine Ein-Zimmer-Wohnung, die innerhalb eines großen Wohnblocks liegt und ein großes unverschattetes Fenster nach Süden hat, ohne besondere bauliche Maßnahmen schon Passivhausqualitäten erreichen. Ein freistehendes Einfamilienhaus mit großer Außenfläche (Dachgauben, Erker etc.), das auf der Südseite von Nachbargebäuden oder Bäumen beschattet und dem Westwind ausgesetzt ist, wird erst durch sehr aufwändige Wärmedämmungsmaßnahmen einen Passivhaus-Standard erreichen können.
Normalerweise benötigen Passivhäuser eine hochwertige Wärmedämmung der Gebäude-Außenhaut und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Pflegeheimfinanzierung
Informationen zur Finanzierung von Alten- und Pflegeheimen haben wir >>hier<< für Sie zusammengefasst.
Photovoltaik
Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. In Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Soll Sonnenenergie auch zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist ("verkauft") werden, wird ein Wechselrichter benötigt.
Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, "ökologische”" Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu betreiben (Insellösung), z.B. im Wochenendhaus, in Gärten und Parks oder zur Beleuchtung von Wartehäuschen. Als wesentlicher Nachteil werden die - im Vergleich zur Solarthermie (Warmwasser- bereitung)- relativ hohen Kosten bewertet, das Preis-Leistungsverhältnis muss bei PV-Anlagen stets beachtet werden.
Die Errichtung und der Betrieb derartiger Anlagen wird durch zahlreiche Förderprogramme (Zuschüsse und verbilligte Darlehen) gefördert.
Hinweise zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen finden Sie >>hier<<
Prolongation
Bedeutet “Verlängerung”. So werden z.B. auslaufende Darlehensverträge prolongiert.
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