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Bauen und Baufinanzierung: nicht auf Lockangebote hereinfallen!
Viele Hausbauunternehmen werben verstärkt mit vermeintlich günstigen Finanzierungsangeboten: “Ihr Traumhaus für nur 322,- Euro monatlich” oder so ähnlich.
Lassen Sie sich von solchen Angeboten nicht täuschen, denn viele dieser vollmundigen Versprechungen entpuppen sich als Mogelpackungen. Wer sich darauf einlässt, kann schon nach kurzer Zeit eine böse Überraschung erleben.
Wegen der Mehrwertsteuererhöhung ab 01.01.2007 sollten Sie sich auch nicht von gewieften Hausverkäufern unter Druck setzen lassen. Voreilige Vertragsunterschriften, “nur” um die 3%ige Erhöhung zu sparen, können unter dem Strich sehr viel teurer werden als erst im neuen Jahr zu kaufen.
So wird in den Finanzierungsbeispielen besonders häufig gemogelt:
- ein Baustein der Finanzierung ist das sog, KfW-Wohneigentumsprogramm. Gerechnet wird dann mit der Ratenbelastung im ersten Jahr, die noch keine Tilgung enthält. Erst ab dem 2. Jahr zahlt man bei der KfW je nach Zinssatz ca 1,50% Tilgung pro Jahr!
- als Bankdarlehen wird ein sog. Euribor-Darlehen angesetzt, dessen Zinssatz besonders günstig ist. Dieser Zinssatz ist aber nur für 6 Monate fest und kann dann je nach Entwicklung des Zinsmarktes nach oben schiessen
- bei Angeboten mit unterschiedlichen Zinsbindungsfristen (häufig bei Einbeziehung von KfW-Darlehen) wird ein sog. “Mischzins” ausgewiesen. Dabei wird einfach der durchschnittliche Effektivzins berechnet. Eine solche Berechnung verschleiert die Gesamtkosten und berücksichtigt nicht das Zinserhöhungsrisiko in z.B. 10 Jahren (bei Ende der Zinsbindung von KfW- Darlehen)
- bei sog. Mietkaufmodellen ist besondere Vorsicht geboten!
Wenn ein Hausbauunternehmen mit solchen Finanzierungsmodellen auf Kundenfang geht, sollte man auch sonst sehr auf der Hut sein!
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