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Lohnt sich der Einbau einer Photovoltaikanlage?
Der Markt mit Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung boomt und auf immer mehr Hausdächern sieht man entsprechende Anlagen. Das beruhigt ggf. das ökologische Gewissen, aber rechnet sich der ganze Aufwand tatsächlich?
Die grosse Nachfrage nach Photovoltaikanlagen sorgt für relativ hohe Anschaffungskosten. Zudem sinkt die Einspeisevergütung, also der Betrag, der von den Stromversorgern für den produzierten Strom bezahlt werden muss, stetig (derzeit sind es 46,75 Cent pro Kilowattstunde). Wenn alles glatt läuft, also die Anlage 20 Jahre störungsfrei läuft, sie nicht auf Kredit finanziert wird und die Anlage an einem sonnenreichen Standort steht, kommt man langfristig auf eine Rendite von ca. 4% (vielleicht auch 5%).
Ab 2009 soll die Einspeisevergütung auf 42,48 Cent je Kilowattstunde sinken. Eine Solaranlage dürfte ab 2009 also nur noch rund 3.400 Euro je Kilowattstunde Leistung kosten, damit sie eine Rendite von über 7% erwirtschaftet. Derzeit kostet eine solche Anlage aber noch rund 4.500 Euro und sinkende Preise sind -derzeit jedenfalls- nicht zu erwarten. Schuld daran ist u.a. der hohe Marktpreis für Silicium.
Entscheidend dafür, ob eine Anlage sich irgendwann wirklich rechnet, sind der Wirkungsgrad der Anlage und die Sonnenverhältnisse vor Ort. An Standorten mit häufiger Wolkenbildung, Nebel oder ähnlichem Wetter sollte man ggf. auch eine Photovoltaikanlage verzichten und sich statt dessen Gedanken über andere Maßnahmen zur Energieeinsparung machen (z.B. auch mit dem Einbau einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung).
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