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Wie sicher ist eine Rentenhypothek?
Angesichts der Bankenkrise ist die Frage berechtigt, wie sicher eine Rentenhypothek ist. Bei der Sicherheit muss man beide Modelle unterscheiden:
- die (monatliche) Rentenzahlung
- die Einmalauszahlung
Bei dem Modell der monatlichen Rentenzahlung besteht das grundsätzliche Risiko, dass die finanzierende Bank “Pleite geht”. Sollte das der Fall sein, ergibt sich der schlimmste Fall, dass die weiteren Rentenzahlungen gestoppt werden. Abgesehen davon ändert sich eigentlich nichts. Im Falle einer Pleite der Bank können Sie auch nicht aufgefordert werden, die bisher ausgezahlten Rentenbeiträge zurückzuzahlen. Schließlich handelt es sich dabei um ein Darlehen.
Das Risiko, dass die Auszahlungen im Falle einer Bankenpleite gestoppt werden, besteht bei einer Einmalzahlung nicht (ausgenommen, die Bank meldet noch vor der Auszahlung Konkurs an). Ist der Betrag erst einmal ausgezahlt, kann Ihnen die Pleite der finanzierenden Bank völlig gleichgültig sein. Ein Konkurs würde Ihren Vertrag nicht beenden. Die ausgezahlte Rentenhypothek kann auch nicht zurückverlangt werden. Das einzige, was sich ändert, ist, dass Ihr Vertrag dann vom Insolvenzverwalter der Bank verwaltet werden würde.
Bei der Rentenhypothek könnte die finanzierende Bank sich über einen Verkauf Ihres Darlehens refinanzieren. In diesem Falle ändert sich für Sie aber ebenfalls nichts. Der Käufer des Darlehens kann keine besonderen Rechte geltend machen. Der Verkauf des Darlehens berechtigt den Käufer nicht, Ihr Darlehen zu kündigen oder gar Ihre Immobilie an Dritte zu veräußern.
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