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Restschuldversicherung
Wer einen Ratenkredit aufnimmt, wird meist von seiner Bank aufgefordert, eine so genannte Restschuldversicherung abzuschliessen. Diese übernimmt ausstehende Kreditforderungen, falls der Kreditnehmer arbeitslos oder berufsunfähig wird oder gar stirbt. Doch solche Policen sind oft unsinnig und teuer.
Bei manchen Banken kosten sie bis zu 5 Prozent der Kreditsumme, ausserdem decken sie nur das Einzelrisiko ab, in dem Fall die Restschuld des Ratenkredits. Wer sich zum Beispiel 10.000 Euro für vier Jahre leihen möchte, der muss bei einigen Anbietern mit bis zu 500 Euro Gebühr für die Restschuldversicherung rechnen.
Wirklich effektive und sinnvolle Risikovorsorge sieht anders aus: Berufstätige sollten in jedem Fall an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Immerhin wird jeder vierte Arbeitnehmer vor dem Erreichen des Rentenalters erwerbsunfähig. Ausserdem ist die staatliche Unterstützung im Invaliditätsfall derart niedrig, dass private Vorsorge unerlässlich ist. Der finanzielle Aufwand für die Restschuldversicherung entspricht bereits einem Gutteil der Jahresprämie einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Bei Familien sollten Hauptverdiener zudem eine Risikolebensversicherung abschliessen. Sie schützt die Familie für den Fall der Fälle. Bei günstigen Direktversicherern kostet eine solche Police nur ein paar Euro im Monat. Wer beide Versicherungen sein eigen nennt, geniesst für geringfügig mehr Geld wesentlich umfassenderen Schutz als mit der blossen Restschuldversicherung zu haben ist.
Tipp: speziell zur Absicherung von Immobilienfinanzierungen gibt es Risikolebensversicherungen mit fallender Versicherungssumme, die an Ihren Tilgungsplan angepasst wird. Einer der günstigsten Anbieter in diesem Bereich ist die Hannoversche Leben:
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