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Vollfinanzierung ohne Eigenkapital
Schenkt man den Medien Glauben, kann nur der eine Immobilie solide finanzieren, der mindestens 20% bis 30% Eigenkapital mitbringt. Wer dieses Eigenkapital nicht aufbringen kann, sollte die Finger von der eigenen Immobilie lassen. Die Auffassung teilen fast alle deutschen Banken. Allerdings oft weniger aus Überzeugung als aufgrund der Bedingungen zur Refinanzierung von Immobilienkrediten.
Ist das der Weisheit letzter Schluss?
Wir meinen, dass eine gute und solide Immobilienfinanzierung nicht zuerst von der Höhe des Eigenkapitals abhängt. Viel wichtiger sind die übrigen Rahmenbedingungen wie z.B. die persönlichen Einkommensverhältnissen.
In anderen Ländern wie z.B. den USA, den Niederlanden oder Großbritannien würde jeder Bankberater, der seine Kunden nach Eigenkapital für den Hauskauf fragt, auf ziemliches Unverständnis stossen. Dort ist die Vollfinanzierung von Immobilien völlig normal. Und so sind es vor allem die deutschen Niederlassungen von Banken aus diesen Ländern, die auch bei uns kein Problem mit einer Vollfinanzierung einer Immobilie haben.
Risiken bei Vollfinanzierung
Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist nicht riskanter als eine Finanzierung mit 30% Eigenkapital. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man bei einem späteren Verkauf unter Umständen etwas weniger Verhandlungsspielraum hat als derjenige, der viel Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht hat.
Erst Eigenkapital ansparen?
Wir verzichten auf ein ausführliches Rechenbeispiel, sondern fragen einfach nur, wogegen wollen Sie ansparen? Gegen steigende Immobilienpreise? Oder gegen steigende Darlehenszinsen?
Selbst wenn Sie jetzt alles daran setzen, um “nur” die Erwerbsnebenkosten zusammenzusparen, kann Ihnen das in z.B. 2-3 Jahren wenig nützen: wenn die Baugeldzinsen dann nur 1% höher sind als heute, ist Ihre Ratenbelastung für die Restfinanzierung höher als wenn Sie heute komplett finanziert hätten.
Finanzieren “auf Teufel komm raus”?
Die Rahmenbedingungen, um sich den Traum von den eigenen 4 Wänden zu verwirklichen, sind derzeit so günstig wie nie. Die Immobilienpreise sind noch immer vergleichsweise niedrig und die Bauzinsen sind trotz langsam steigender Zinsen auf einem Rekordtief.
Aber: obwohl alles dafür spricht, sich jetzt den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, sollte man nicht blind in die Falle tappen. Vor allem sollte man die typischen Fehler vermeiden, die einem -unabhängig vom vorhandenen Eigenkapital- unterlaufen können.
Wie hoch können wir finanzieren?
Unsere Bankpartner finanzieren Immobilien bis ca. 110% des reinen Kaufpreises. Bei Neubauvorhaben werden Grundstückskaufpreis, Baunebenkosten und Erwerbsnebenkosten mitfinanziert.
Damit können wir also auch die üblichen Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten) bei Kauf oder Neubau mitfinanzieren. Es bleibt sogar noch Luft für eine ggf. anfallende Maklercourtage oder kleinere Renovierungsarbeiten. Eine Umschuldung bestehender Kredite ist allerdings nicht möglich.
Auch bei Selbständigen (Gewerbetreibenden und Freiberuflern) ist eine so hohe Beleihung für die selbstgenutzte Immobilie jetzt möglich!
Fordern Sie gerne bei uns Ihr kostenloses persönliches Finanzierungsangebot an:
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