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Wie hoch ist Zahl der Zwangsversteigerungen von selbstgenutzten Immobilien in Deutschland?
Die Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt seit 2007 jedes Jahr. In 2011 gab es in ganz Deutschland ca. 73.000 Zwangsversteigerungen von selbstgenutzten Wohnimmobilien (Quelle: Argetra). Die Quote der Wohnimmobilien, für die eine Zwangsversteigerung anberaumt wurde, lag 2011 bei rund 6%. Das bedeutet, dass von 100 Wohnimmobilien gut 6 in die Zwangsversteigerung gehen. Nicht mitgezählt sind dabei die Immobilie, bei denen eine Zwangsversteigerung im letzten Augenblick abgewendet werden konnte.
Am geringsten ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in Hamburg (2011: 327 Immobilien). Am höchsten ist die Zahl im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (2011: 17.248).
Gemessen an der Bevölkerungsdichte gibt es in Süddeutschland und Norddeutschland die wenigsten Zwangsversteigerungen. Am höchsten ist die Quote in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Im vergangenen Jahr (2011) konnten Immobilienbesitzer, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, darauf hoffen, ihre Immobilie freihändig ohne (größere) Verluste verkaufen zu können. Dies gelang Dank des allgemeinen Immobilienbooms. Ob sich dieser aber 2012 fortsetzen wird, ist fraglich. In boomenden Metropolregionen wie Hamburg, München usw. dürfte das auch diese Jahr nicht das Problem sein. Zunehmend schwierig dürfte es allerdings in strukturschwachen Regionen werden.
Quelle (für die o.g. Zahlen: Welt-Online & Argetra GmbH)
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