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Tagesaktuelle Infos und Tipps zum Thema Immobilienfinanzierung

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BGH-Urteil: Bausparkassen dürfen hochverzinste Verträge kündigen

Der Bundesgerichthof (BGH) hat in einer Grundsatzentscheidung am 21.02.217 entschieden, dass Bausparkassen Altverträge unter bestimmten Voraussetzungen kündigen dürfen. Im wesentlichen können Bausparkassen (meist hochverzinste) Bausparverträge kündigen, wenn diese voll angespart sind (Guthaben = Bausparsumme) bzw. der Vertrag bereits seit mindestens 10 Jahren zuteilungsreif ist. In der Praxis kommt es allerdings auf die Details an.

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Bundesregierung plant weitere Beschränkungen bei Immobilienfinanzierungen

25.10.2016: Kaum haben Banken, Sparkasse usw. die seit März 2016 gültige Wohnimmobilienkreditrichtlinie und die damit einhergehenden Beschränkungen bei der Vergabe von Immobilliardarlehen einigermaßen verdaut, denkt man in Berlin über weitere Einschränkungen nach. Dabei wird man von der Sorge getrieben, dass die Immobilienpreise in Deutschland mindestens kurz vor einer Preisblase stehen, die jederzeit platzen kann. Das hätte fatale Folgen, insbesondere für die Banken. Eine weitere Bankenkrise wie 2008, die von der geplatzten Immobilienpreisblase in den USA ausgelöst wurde, gilt es gem. Regierungskreisen zu verhindern.

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Wohnimmobilienkreditrichtlinie: Einkünfte im Rentenalter

Seit dem 21.03.2016 ist sie in deutsches Recht umgesetzt: die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (Wokri) und sorgt seit dem bei Banken, Verbrauchern und in den Medien für reichlich Verwirrung. Ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Richtlinie und der Verwirrung allerorten ist die Frage nach der Finanzierbarkeit auch im Rentenalter.

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EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie: was hat sich für Verbraucher geändert?

Ab dem 21.03.2016 greift in Deutschland die sog. Wohnimmobilienkreditrichtlinie (Wokri oder WKR). Im Rahmen der Umsetzung dieser EU-Richtlinie hatten Bundesrat und Bundestag einige grundlegende Gesetzesänderungen beschlossen, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf das Baufinanzierungsgeschäft bei Kreditinstituten und Vermittlern haben.Grundgedanke der Wohnimmobilienkreidtrichtlinie ist, dass man Verbraucher noch besser vor Überschuldung beim Kauf oder Neubau einer Immobilie schützen will. Dies soll insbesondere durch eine gründlichere Beratung bei Kreditinstituten und Vermittlern geschehen. Diesen wurden dabei besondere Beratungs- und Aufklärungspflichten auferlegt. Verbraucher sollen vor allem davor bewahrt werden, voreilig und unbedarft eine Immobilie zu erwerben, ohne an “den Rattenschwanz” zu denken, der mit dem Kauf, dem Neubau und dem Besitz einer Immobilie (und einer Immobilienfinanzierung) üblicherweise verbunden ist.

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BGH-Urteil: Banken müssen bei der Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung mögliche Sondertilgungen berücksichtigen

Urteil vom 19. Januar 2016 – XI ZR 388/14: Der unter anderem für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unterlassungsklage eines Verbraucherschutzvereins entschieden, dass die Klausel in einem Darlehensvertrag zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher, wonach im Falle vorzeitiger Vollrückzahlung des Darlehens zukünftige Sondertilgungsrechte des Kunden bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unberücksichtigt bleiben, unwirksam ist.

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