Aber eigentlich braucht man doch 20 Prozent Eigenkapital, oder?

Bis vor einigen Jahren bzw. Jahrzehnten haben Banken und Sparkassen selbst keine privaten Immobilienfinanzierungen abgewickelt. Baufinanzierungen für selbst genutzte Wohnimmobilien wurden hauptsächlich von speziellen Hypothekenbanken oder Bausparkassen angeboten.

Diese Darlehensgeber dürfen aber laut gesetzlichen Bestimmungen nur maximal 80 Prozent des Immobilienwertes finanzieren. Die restlichen 20 Prozent musste der Bauherr also aus eigenen Mitteln oder über Eigenleistungen aufbringen. Diese 20 Prozentgrenze hat sich daraufhin in den Köpfen festgesetzt. Zwar gibt es auch heute noch viele Banken und Versicherer, die eine Immobilie mit maximal 80 Prozent beleihen, aber die meisten Banken gehen inzwischen über diese Grenze hinaus. Eine Immobilie zu 100 Prozent ihres Wertes zu finanzieren, ist mittlerweile kein Problem mehr. Komplizierter wird es allerdings, wenn auch die Erwerbsnebenkosten mitfinanziert werden sollen.

Button Angebot online anfordern