Immobilienkauf ohne Eigenkapital

Wer über kein nennenswertes Eigenkapital verfügt und trotzdem in die eigene Immobilie einziehen möchte, ist meistens gut beraten, eine bereits fertiggestellte Immobilie zu erwerben. Im Gegensatz zu einem Neubauvorhaben lassen sich bei einem Kauf die Gesamtkosten genau ermitteln.

Überraschende Mehrkosten sind bei einem Immobilienkauf die Ausnahme. Teure Nachfinanzierungen, die manchem Bauherren ohne Reserven schon finanziell “das Genick gebrochen haben”, sind bei einem Immobilienkauf meist ausgeschlossen. Trotzdem oder gerade deswegen sollte man aber auch beim Kauf einer Immobilie einiges beachten.

Vom Fachmann prüfen lassen!

Egal, ob neu oder gebraucht: wer eine Immobilie kaufen will, sollte diese vor Vertragsunterschrift von einem unabhängigen Sachverständigen begutachten lassen. Wir haben in unseren 20 Jahren Berufserfahrung zig Fälle gesehen, in denen diese Gutachten unsere Kunden vor katastrophalen Fehlkäufen bewahrt haben. Und ein solches Gutachten kostet nicht die Welt. Eine einfache Besichtigung ist in der Regel schon für Beträge “um und bei” ca. 250 Euro zu haben. Für unsere Kunden halten wir Adressen von unabhängigen Sachverständigen im gesamten Bundesgebiet bereit.

Modernisierungsaufwand berücksichtigen!

Wer eine gebrauchte Immobilie kaufen will, sieht oft nur die aktuellen Kosten, die meistens überschaubar sind. Gerne wird übersehen (oder verdrängt), dass auch solide gebaute Immobilien nicht ewig halten. Mit der Zeit fallen einfach bestimmte Modernisierungsarbeiten an. Wer diese Arbeiten und Kosten nicht von Anfang an einkalkuliert, kann später Probleme bekommen. Das gilt vor allem, wenn man schon bei bei Ankauffinanzierung ans finanzielle Limit gegangen ist.

In diesem Zusammenhang sollten Sie daran denken, dass Vollfinanzierungen für echte Sanierungsobjekte -in der Regel- nicht möglich sind. Das liegt vor allem an dem Kostenrisiko bei Sanierungsvorhaben. Wer eine Immobilie komplett sanieren will, sollte unbedingt über Rücklagen für unvorhergesehene Mehrkosten verfügen.

Renovierungskosten werden oft nicht mitfinanziert

In den seltensten Fällen kann oder will man ohne Renovierung in die Immobilie einziehen. Die Kosten für Malerarbeiten, Erneuerung der Bodenbelege usw. werden von Banken aber als rein “werterhaltende Kosten” angesehen und oft von diesen nicht mitfinanziert (oder nur gegen Zinsaufschläge). Und Eigenleistungen bringen bei der Renovierung -aus Bankensicht- keinen Vorteil.

Finanzierungskonzept und Finanzierungspartner

Wer eine Immobilie ohne Eigenkapital finanziert, muss besonders auf das passende Finanzierungskonzept und die Auswahl des richtigen Finanzierungspartners (Darlehensgeber) achten.

Wer sich beispielsweise die Finanzierung einer Immobilie nur leisten kann, wenn die Darlehenstilgung auf ein absolutes Minimum reduziert wird, sollte sich Gedanken machen. Gerade bei den derzeit vergleichsweise geringen Zinsen schiebt man so einen Schuldenberg vor sich her, der schon bei späteren kleinen Zinserhöhungen in sich zusammenbrechen kann.

Auch die Auswahl des Finanzierungspartners (Darlehensgebers) ist bei Vollfinanzierungen extrem wichtig. Geht die finanzierende Bank schon bei der Ankauffinanzierung an das eigene Limit (Beleihungsgrenzen), sind spätere Finanzierungen (z.B. für Modernisierungen) meist nicht mehr möglich.

Beratung schützt vor Fehlern!

Im Rahmen unserer Beratung besprechen wir alle relevanten Punkte und überlegen gemeinsam, wie man Fehler vermeiden und Risiken einer Vollfinanzierung minimieren kann. Unser Vorteil: wir vermitteln seit 20 Jahren Vollfinanzierungen und haben so einen entsprechenden Erfahrungsschatz angesammelt, von dem Sie profitieren können.

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