Mit welchen Betriebskosten und Nebenkosten muss man als Immobilienbesitzer rechnen?

Im Rahmen unserer kostenlosen Baufinanzierungsberatung sprechen wir natürlich auch immer das Thema Nebenkosten an. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass künftige Immobilienbesitzer diese Nebenkosten oft viel zu niedrig ansetzen. Viele rechnen dabei die Nebenkosten für die Mietwohnung hoch oder haben hier die Nebenkostenpauschalen der Banken im Kopf. Das kann schnell zu einer falschen Kalkulation führen.

Wer eine eigene Immobilie besitzt muss nicht nur die üblichen Nebenkosten wie Heizung, Strom usw. bezahlen, sondern auch Kosten tragen, die man als Mieter nicht hat. Dazu gehört insbesondere die Instandhaltung der Immobilie (also notwendige Reparaturen). Diese Kosten trägt bei einer gemieteten Immobilie der Vermieter. Außerdem ist es clever zusätzlich noch Rücklagen für spätere Modernisierungsmaßnahmen zu bilden. Wer eine Eigentumswohnung kauft, muss da in der Regel nicht selbst vorsorgen, denn das übernimmt die Hausverwaltung über das sog. Hausgeld. Allerdings sollte man die Höhe der Rücklagen immer im Blick behalten, denn die sind nicht immer ausreichend und sorgen immer wieder auch für Streit in der Eigentümergemeinschaft.

Bei den verbrauchsabhängigen Kosten (Strom, Wasser,...) wird sich durch den Einzug in die eigene Immobilie nicht sehr viel ändern. Schließlich wird man im Eigenheim nicht unbedingt mehr Wasser oder Strom verbrauchen. Bei den Heizkosten kommt es darauf an, ob Sie von der zugigen Altbauwohnung in ein modernes Einfamilienhaus einziehen oder im Altbau bleiben.

Bei den sonstigen Betriebskosten wird sich auch beim Einzug ins Einfamilienhaus nicht viel gegenüber der Mietwohnung ändern. Zwar fallen beim Einfamilienhaus Kosten für Aufzug, Hausmeister usw. weg, aber andere Kosten wie Grundsteuern oder die Gebäudeversicherung fallen dafür etwas höher aus.

Kniffelig wird es bei den Kosten für die Instandhaltung und den Rücklagen für spätere Modernisierungsmaßnahmen. Hier kommt es vor allem auch auf den aktuellen Zustand der Immobilie an. Immobilienprofis rechnen hier selbst bei einem Neubau mit mindestens 40 Euro je Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr.

Zieht man Statistiken, beispielsweise vom Deutschen Mieterbund, heran, kommt man auf laufende Betriebskosten in Höhe von ca. 4 Euro/qm Wohnfläche im Monat. Für die Instandhaltung und Rücklagenbildung kommen dann noch einmal 3-4 Euro im Monat je Quadratmeter Wohnfläche hinzu. Bei einem Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche ist man so also relativ schnell bei ca. 700 bis 800 Euro Nebenkosten im Monat. Das ist eine Zahl, die die meisten Bau- oder Kaufinteressenten schockt.

Übrigens: im Rahmen unserer Beratung ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen, wie hoch beispielsweise die Rücklagen sein sollten und wie man diese am effektivsten ansparen kann.

Weitere Informationen zu diesem Thema bekommen Sie kostenlos und unverbindlich bei einem unserer Baufinanzierungsexperten vor Ort.

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