Datenschutz: Kundendaten auf Google-Cloud gelöscht

Steinburg, den 28.Mai 2018: Im Zuge der Optimierung des Datenschutzes bei der Olaf Varlemann Baufinanzierungsberatung habe ich heute die letzten Kundendaten auf (oder in?) der Google-Cloud gelöscht. Damit bin ich meinem Ziel, Kundendaten nur noch im Geltungsbereich der europäischen Datenschutzgesetze zu speichern wieder einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Das Cloud-Angebot von Google (Google-Drive) ist gerade für kleine Unternehmen und Freiberufler verlockend. Da gibt es 17 Gigabyte kostenlosen Datenspeicher und man kann von jedem internetfähigen Gerät aus auf Daten und Unterlagen zugreifen. Zudem bietet die Cloud die Möglichkeit, Ordner und Dokumente mit anderen (beispielsweise Mitarbeiter, Kollegen oder Kunden) zu teilen. Glücklicherweise habe und hatte ich aber schon immer ein merkwürdiges Gefühl dabei, gerade Google Daten von meinen Kunden anzuvertrauen. In der Folge habe ich nur einige wenige aktuell in der Bearbeitung befindliche Vorgänge in der Cloud gespeichert und nach Abschluß einer Finanzierung wieder gelöscht. Darüber hinaus hatte ich allerdings auch "Sicherungskopien" meiner Kundendatenbank dort gespeichert.

Heute morgen habe ich nun auch die letzten Dateien mit Kundendaten bei Google entgültig gelöscht. In Zukunft werde ich entweder das Cloud-Angebot der Deutsche Post AG oder das der Telekom Deutschland GmbH nutzen. Da liegen die Dateien dann auf Servern in Deutschland und sind insbesondere auch vor dem Zugriff von US-Behörden geschützt.

Ihr

Olaf Varlemann

Inhaber von baufi-nord.de