Diese Bundesländer verzichten auf Strassenausbaubeiträge

Die sog. Strassenausbaubeiträge können für Immobilienbesitzer ein ziemlich teures und zweifelhaftes Vergnügen werden. Immer wieder ist in den Medien zu sehen oder zu lesen, dass hier schnell mal Abgaben von zehn- oder zwanzigtausend Euro an Kosten fällig werden können. In einem Extremfall in Schleswig-Holstein waren es sogar über 200.000 Euro. Aber nicht in allen Bundesländern müssen Immobilieneigentümer damit rechnen, für Ausbau und Instandhaltung von Strassen und Wegen zur Kasse gebeten zu werden.

 

Strassenausbaubeiträge Bundesländer

Ob Anlieger zu dne sog. Strassenausbeiträgen herangezogen wird, hängt von dem jeweiligen Bundesland und ort ggf. von der jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde ab. In folgenden Bundesländern werden grundsätzlich keine Strassenausbaubeiträge auf die Anlieger umgelegt:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen (ausgenommen Bremerhaven!)

In den folgenden Bundesländern ist es den Kommunen überlassen, ob sie Ausbaubeiträge erheben:

  • Hessen
  • Saarland
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein (z.b. verzichte die Stadt Kiel auf die Umlage)

In den übrigen Bundesländern sind Strassenausbaubeiträge noch aktuell. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ist die Abschaffung der Beiträge geplant. In Niedersachsen, Rheinland-Pfalz  und Nordrhein-Westfalen hält man dagegen stur an der Zwangsabgabe fest.

Sollten Sie einen Gebührenbescheid für Strassenausbaubeiträge erhalten haben und nach einer Finanzierung hierfür suchen, sind wir Ihnen gerne behilflich.