Fremdwährungsdarlehen können eine gute Alternative zu den klassischen Euro-Darlehen sein. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Ihr Einkommen nicht in Euro, sondern in einer anderen Währung erzielen (beispielsweise in Schweizer Franken, US-Dollar oder britischen Pfund) und unter das sog. Wandlungsrecht fallen. Für Währungsspekulationen sind Fremdwährungsdarlehen dagegen nicht geeignet.

Für den Begriff "Fremdwährungsdarlehen" gibt in Deutschland zwei unterschiedliche Definitionen:
Bei der Vergabe von Fremdwährungsdarlehen sind Banken in Deutschland ziemlich zurückhaltend. Dies liegt insbesondere an den Problemen, die sich vor Jahren bei der Vergabe von Franken-Krediten "an jedermann" ergeben haben. Insbesondere unsere Nachbarn in Polen und Beinahe-Nachbarn in Ungarn haben damit böse Erfahrungen gemacht. Hauptgrund war, dass die meisten Darlehensnehmer ihr Einkommen nicht in Franken, sondern beispielsweise in DM und spätere Euro erzielt haben. Die vergleichsweise günstigen Zinssätze, insbesondere österreichischer Banken, kehrten sich wegen der Währungsschwankungen dann ziemlich schnell ins Gegenteil.
Banken bieten Immobilienfinanzierungen in Fremdwährung in der Regel nur in der Währung an, in der Sie Ihr überwiegendes Einkommen erzielen. Verdienen Sie Ihr Geld überwiegend in Euro, werden wir Ihnen keine Angebote für Darlehen in Schweizer Franken machen können.
Wir selbst bieten aktuell keine Fremdwährungsdarlehen an!