Fremdwährungsdarlehen: Finanzieren Sie in Ihrer Landes- bzw. Einkommenswährung

Fremdwährungsdarlehen können eine gute Alternative zu den klassischen Euro-Darlehen sein. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Ihr Einkommen nicht in Euro, sondern in einer anderen Währung erzielen (beispielsweise in Schweizer Franken, US-Dollar oder britischen Pfund) und unter das sog. Wandlungsrecht fallen. Für Währungsspekulationen sind Fremdwährungsdarlehen dagegen nicht geeignet.

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Für den Begriff "Fremdwährungsdarlehen" gibt in Deutschland zwei unterschiedliche Definitionen:

  • Darlehen in einer andere Währung als den Euro
  • Darlehen in Euro, wenn Sie als Darlehensnehmer Ihre Einkünfte nicht überwiegend in Euro erzielen

Bei der Vergabe von Fremdwährungsdarlehen sind Banken in deutschland ziemlich zurückhaltend. Dies liegt insbesondere an den Problemen, die sich vor Jahren bei der Vergabe von Franken-Krediten "an jedermann" ergeben haben. Auch unsere Nachbarn in Polen und Beinahe-Nachbarn in Ungarn haben damit böse Erfahrungen gemacht. Hauptgrund war, dass die meisten Darlehensnehmer ihr Einkommen nicht in Franken, sondern beispielsweise in DM und spätere Euro erzielt haben. Die vergleichsweise günstigen Zinssätze, insbesondere österreichischer Banken, kehrten sich wegen der Währungsschwankungen dann ziemlich schnell ins Gegenteil.

Die Probleme mit den sog. Franken-Krediten waren im übrigen Auslöser für die sog. EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die allen sog. Gebietsfremden Probleme bei einer Immobilienfinanzierung in Deutschland bereitet.

Wir bieten Immobilienfinanzierungen in Fremdwährung nur in der Währung an, in der Sie Ihr überwiegendes Einkommen erzielen. Verdienen Sie Ihr Geld überwiegend in Euro, werden wir Ihnen keine Angebote für Darlehen in Schweizer Franken machen (Ausnahme: Sie verfügen über genug Vermögen, um das Fremdwährungsdarlehen notfalls komplett tilgen zu können).

Folgende Währungen sind darstellbar:

  • US- Dollar (USD)
  • Schweizer Franken (CHF)
  • Japanische Yen (JPY)
  • Tschechische Kronen (CZK)
  • Britische Pfund (GBP)
  • Hong-Kong-Dollar (HKD)
  • Polnische Zloti (PLN)
  • Schwedische Kronen (SEK)
  • Kanadische Dollar CAD

Die Zinssätze können dabei 1, 2 oder 3 Monate festgeschrieben werden. Basis für die Konditionierung ist ein eigener Referenzzins der Bank. Zu diesem Referenzzins kommt dann eine feste Bankmarge.

Beratung und Vermittlung

Für weitergehende Fragen, nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit unserem Spezialisten auf:Olaf Varlemann Baufinanzierungsberater

Olaf Varlemann

 

Telefon: (0 45 34) 29 84 70

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