Neuigkeiten

Tagesaktuelle Infos und Tipps zum Thema Immobilienfinanzierung

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Bundesrat entscheidet über Ferienhausnutzung

Der Bundesrat wird am 31.03.2017 darüber entscheiden, ob die Vermietung von Ferienwohnungen bzw. Ferienhäusern zukünftig als "nicht störendes Gewerbe" eingestuft wird. Mit dieser Einstufung wäre es möglich, auch Immobilien in allgemeinen Wohngebieten als Feriendomizil zu vermieten. Das ist bislang nicht möglich und wer eine Immobilie in einem allgemeinen Wohngebiet als Ferienwohnung vermietet, muss bislang damit rechnen, dass diese Vermietung von der Stadt bzw. Gemeinde untersagt wird. Städte und Gemeinden könnten dann künftig nur noch in reinen Wohngebieten eine Ferienhausnutzung untersagen (ja, da gibt es feine Unterschiede!).

KfW erhöht Zinsen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat per heute die Zinssätze für verschiedene wohnwirtschaftliche Programme leicht (ca. 0,10%) erhöht. Die aktuellen Zinskonditionen finden Sie auf der Zinskonditionen KfW.

Bauherren bekommen jetzt mehr Rechte

Am 09.03.2017 hat der Bundestag eine Reform des Bauvertragsrechtes verabschiedet, dass insbesondere privaten Bauherren mehr Rechte zuspricht und diese vor bösen Überrraschungen beim Hausbau schützen soll.

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Nachbesserung bei Kreditvergaberichtlinien noch im März?

Die Bundesregierung will die seit März 2016 gültigen Kreditvergaberichtlnien für Banken ggf. noch im März 2017 ändern. Im Focus stehen dabei die Beschränkungen bei der Kreditvergabe für ältere Mitbürger und junge Familien. Diese beiden Personengruppen haben ganz besonders mit Beschränkungen zu kämpfen. Wer nicht in der Lage ist, ein Immobiliendarlehen bis zum Rentenbeginn allein über die monatliche Zins- und Tilgungsraten abzuzahlen, stößt bei den meisten Banken auf Ablehnung. Wie dringend die notwendigen Änderungen sind, kann man auch daran ablesen, dass die Bundesregierung diese Änderungen nun bevorzugt behandelt und diese nicht mehr Teil des ebenfalls geplanten Finanzaufsichtgesetzes werden sollen (denn das kann noch dauern).

KfW senkt Zinsen!

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat heute (03.03.2017) die Zinssätze für einige wohnwirtschaftliche Programme leicht gesenkt. Die aktuellen Zinskonditionen bekommen Sie von Ihrem Kundenberater, der Ihnen auch sagen kann, ob diese Senkung für Sie relevant ist (z.B. für den Fall, dass wir Ihre Finanzierung bereits an einen unserer Bankpartner weitergeleitet haben).

BGH-Urteil: Bausparkassen dürfen hochverzinste Verträge kündigen

Der Bundesgerichthof (BGH) hat in einer Grundsatzentscheidung am 21.02.217 entschieden, dass Bausparkassen Altverträge unter bestimmten Voraussetzungen kündigen dürfen. Im wesentlichen können Bausparkassen (meist hochverzinste) Bausparverträge kündigen, wenn diese voll angespart sind (Guthaben = Bausparsumme) bzw. der Vertrag bereits seit mindestens 10 Jahren zuteilungsreif ist. In der Praxis kommt es allerdings auf die Details an.

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Bundesregierung plant weitere Beschränkungen bei Immobilienfinanzierungen

25.10.2016: Kaum haben Banken, Sparkasse usw. die seit März 2016 gültige Wohnimmobilienkreditrichtlinie und die damit einhergehenden Beschränkungen bei der Vergabe von Immobilliardarlehen einigermaßen verdaut, denkt man in Berlin über weitere Einschränkungen nach. Dabei wird man von der Sorge getrieben, dass die Immobilienpreise in Deutschland mindestens kurz vor einer Preisblase stehen, die jederzeit platzen kann. Das hätte fatale Folgen, insbesondere für die Banken. Eine weitere Bankenkrise wie 2008, die von der geplatzten Immobilienpreisblase in den USA ausgelöst wurde, gilt es gem. Regierungskreisen zu verhindern.

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Wohnimmobilienkreditrichtlinie: Einkünfte im Rentenalter

Seit dem 21.03.2016 ist sie in deutsches Recht umgesetzt: die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (Wokri) und sorgt seit dem bei Banken, Verbrauchern und in den Medien für reichlich Verwirrung. Ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Richtlinie und der Verwirrung allerorten ist die Frage nach der Finanzierbarkeit auch im Rentenalter.

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EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie: was hat sich für Verbraucher geändert?

Ab dem 21.03.2016 greift in Deutschland die sog. Wohnimmobilienkreditrichtlinie (Wokri oder WKR). Im Rahmen der Umsetzung dieser EU-Richtlinie hatten Bundesrat und Bundestag einige grundlegende Gesetzesänderungen beschlossen, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf das Baufinanzierungsgeschäft bei Kreditinstituten und Vermittlern haben.Grundgedanke der Wohnimmobilienkreidtrichtlinie ist, dass man Verbraucher noch besser vor Überschuldung beim Kauf oder Neubau einer Immobilie schützen will. Dies soll insbesondere durch eine gründlichere Beratung bei Kreditinstituten und Vermittlern geschehen. Diesen wurden dabei besondere Beratungs- und Aufklärungspflichten auferlegt. Verbraucher sollen vor allem davor bewahrt werden, voreilig und unbedarft eine Immobilie zu erwerben, ohne an “den Rattenschwanz” zu denken, der mit dem Kauf, dem Neubau und dem Besitz einer Immobilie (und einer Immobilienfinanzierung) üblicherweise verbunden ist.

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BGH-Urteil: Banken müssen bei der Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung mögliche Sondertilgungen berücksichtigen

Urteil vom 19. Januar 2016 – XI ZR 388/14: Der unter anderem für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unterlassungsklage eines Verbraucherschutzvereins entschieden, dass die Klausel in einem Darlehensvertrag zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher, wonach im Falle vorzeitiger Vollrückzahlung des Darlehens zukünftige Sondertilgungsrechte des Kunden bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unberücksichtigt bleiben, unwirksam ist.

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