Ratgeber Modernisierung

Die Modernisierung und laufende Instandhaltung von Immobilien gewinnt vor allem aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise immer mehr an Bedeutung. Die Instandhaltung und Modernisierung sind aber auch wesentlicher Faktor zur Werterhaltung einer Immobilie.

Grundsätzlich lässt sich über Banken, Sparkassen oder auch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzieren, was

  • dem Erhalt der Bausubstanz
  • der Wertsteigerung der ImmobilieFinanzierung Modernisierungsmaßnahmen
  • der Steigerung des Wohnkomfort
  • oder der Energieeinsparung

dient.

Banken unterscheiden dabei nach reinen Renovierungsmaßnahmen wie Tapezieren, Streichen usw und echten Modernisierungsmaßnahmen, wie Einbau einer neuen Heizung, der Dämmung des Daches oder dem Austausch der Fenster. Renovierungsarbeiten gelten laut Definition der Banken als nur werterhaltend, echte Modernisierungen dagegen als wertsteigernde Maßnahmen. Diese Unterscheidung ist wichtig bei der Finanzierung.

Was finanzieren wir?

Über unsere Bankpartner (Banken, Sparkassen, Bausparkasse und öffentliche Förderinstitute) finanzieren wir:

  • Modernisierungsmaßnahmen aller Art
  • Umbau- und Ausbaumaßnahmen
  • Renovierungsarbeiten

Dabei spielt es für uns keine Rolle, ob die Maßnahmen im Zuge des Immobilienkaufes mitfinanziert werden sollen oder "nur" die Modernisierungsmaßnahmen finanziert werden müssen.

Wie finanzieren wir Modernisierungsmaßnahmen?

Für die Finanzierung von Modernisierungmaßnahmen, Umbauten und Renovierungsarbeiten steht uns die gesamte Palette an Darlehensvarianten zur Verfügung. Dies sind:

  • grundbuchlich abgesicherte Darlehen (auch mit nachrangig eingetragenen Grundschulden)
  • Darlehen ohne grundbuchliche Absicherung (sog. Blanko- bzw. Eigentümerdarlehen)
  • öffentliche Fördermittel (z.B. KfW-Darlehen)

Für wen finanzieren wir Modernisierungsmßnahmen?

Wir beschränken uns hier auf Finanzierungen für natürliche Personen (Arbeitnehmer / Renter / Freiberufler /Gewerbetreibende) und überwiegend wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien. Finanzierungen für gewerbliche Kunden (z.B. GmbH) oder gewerblich genutzte Immobilien bieten wir aktuell nicht an.

Modernisierungspflicht: Immobilieneigentümer werden in die Pflicht genommen!

Im Dezember 2021 hat die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung ihre Vorschläge für einen schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen veröffentlicht. Die darin enthaltene Modernisierungspflicht für Altbauten dürfte in Deutschland so manch einem Immobilieneigentümer schlaflose Nächte bereiten. Entsprechend groß war der Aufschrei entsprechender Interessenverbände. Aber ist dieser Aufschrei tatsächlich gerechtfertigt? Und welche Folgen hat das für Immobilieneigentümer in Deutschland?

Update 26.03.2022

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Foto: Shutterstock

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KfW-Förderdarlehen für das neue barrierefreie Bad?!

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert "Altersgerechte Umbauten" mit einem speziellen Förderdarlehen. Das kann unter anderem zur Sanierung des Badeszimmers genutzt werden. Das Gute daran: das Förderdarlehen kann man auch schon in jüngeren Jahren für die Modernisierung der eigenen oder auch der gemieteten Immobilie nutzen.

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Bildnachweis: Shutterstock/hanohiki

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Immobilienbesitzer sollten jetzt in Energiesparmaßnahmen investieren!

20.09.2017: Viele Immobilienbesitzer schieben Modernisierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung vor sich her. Die derzeit vergleichsweise niedrigen Energiekosten sorgen dafür, dass sich Investitionen kaum rechnen bzw. amortisieren. Allerdings erwarten Forscher und Marktbeobachter langsam (aber stetig) steigende Energiepreise. Wenn steigende Energiepreise dann auf steigende Zinsen treffen, werden Modernisierungsmaßnahmen wieder geschoben (weil sie sich auch dann nicht unbedingt rechnen). Aber: am Ende wird so mancher Immobilienbesitzer zu der bitteren Erkenntnis kommen, dass seine Immobilie ein wahrer Energiefresser ist und für hohe Nebenkosten sorgt.

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Nachrangige Annuitäten- oder Bauspardarlehen

Wenn Sie umfangreichere Modernisierungsmaßnahmen planen (so ca. ab 50.000 Euro) werden Sie nicht darum herumkommen, eine solche Finanzierung gegenüber der Bank mit Grundschulden abzusichern. Ist die Immobilie bereits mit Grundschulden belastet, kann die Bank sich dabei nur mit "nachrangigen" Grundschulden im Grundbuch eintragen. Und genau da kann es kompliziert werden!

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Blankodarlehen von Bausparkassen: bis 50.000 Euro

Bausparkassen dürfen Kredite ohne grundbuchliche Sicherheiten bis 50.000 Euro vergeben. Diese sog. Blankodarlehen eigenen sich ganz besonders für die langfristige Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen. Lange Laufzeiten und flexible Sondertilgungsmöglichkeiten schonen das monatliche Budget.

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Eigentümerdarlehen ohne Grundschulden bis 60.000 Euro

Als Eigentümerdarlehen bezeichnet man spezielle Ratenkredite für Immobilieneigentümer. Wesentliches Merkmal der Eigentümerdarlehen ist, dass diese ohne Grundbuchsicherheiten auskommen (“Blankodarlehen”) und eine längere Laufzeit haben als klassische Ratenkredite. Dies führt zu deutlich niedrigeren Raten als bei einem "normalen" Ratenkredit.

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Handwerkerrechnungen prüfen: so schützen Sie sich vor überhöhten Rechnungen

Private Kunden sind sehr beliebte Opfer unseriöser Anbieter von Handwerksleistungen, da sie Schummeleien entweder gar nicht bemerken oder – wenn sie dem Handwerker doch auf die Schliche kommen – aus Unkenntnis und Angst vor langwierigen Gerichtsprozessen zähneknirschend bezahlen. Vor allem unseriöse Notdienste verdienen sich so oft eine goldene Nase.

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Kostenvoranschlag von Handwerkern: nicht wirklich bindend!

Wer seine Immobilie modernisiert, will natürlich erst einmal den Preis wissen, bevor er einen Handwerker beauftragt. Also verlangen Sie von den Handwerkern oder Baufirmen erst einmal einen Kostenvoranschlag. Diesen Kostenvoranschlag macht Ihnen dann der Handwerker -wenn Sie Glück haben- sogar schriftlichen. Ist nichts anderes vereinbart, ist dieser Kostenvoranschlag kostenlos.

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