Variable Darlehen bieten flexible Tilgungsmöglichkeiten

Des Deutschen liebstes Kind sind Darlehen mit einer möglichst langen Zinsfestschreibung. Der Vorteil ist die Zinssicherheit, die allerdings zu Lasten der Flexibilität bei der Tilgung geht. Wem die üblichen Sondertilgungsmöglichkeiten (in der Regel maximal 10% p.a.) nicht reichen, kann mit einem variablen Darlehen deutlich besser fahren.

Variable Darlehen sind bei den deutschen Banken ein eher ungeliebtes Stiefkind. Grund ist, dass Banken ein Problem bei der Kalkulation der Konditionen haben. Auf der einen Seite ist der Berbeitungsaufwand der gleiche ist wie bei einem langfristig festgeschriebenen Darlehen. Auf der anderen Seite läuft so ein Darlehen ggf. aber nur wenige Monate bis zu vollständigen Tilgung.  Wie soll man da die Zinskonditionen kalkulieren? Auf welchen Zeitraum soll man als Bank u.a. den Bearbeitungsaufwand umlegen? Bis vor wenigen Jahren konnte man sich als Bank mit einer Bearbeitungsgebühr behelfen, aber die sind nicht mehr zulässig. In der Folge lehnen viele Banken rein variable Darlehen ab oder kalkulieren mit Zinskonditionen "jenseits von gut und böse".

Aber es geht auch anders: variable Darlehen zu günstigen Konditionen

Bei variablen Darlehen ist wichtig, dass die Zinssätze an bestimmte Referenzzinssätze gekoppelt sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bank diese Zinssätze gerne nach oben, aber nur ungern nach unten anpasst. Alle von uns angebotenen variablen oder teilvariablen Darlehen sind unmittelbar an solche Referenzzinssätze gekoppelt und somit in der Zinsgestaltung völlig transparent.

Grundsätzliche gibt diese variablen Darlehen:

  • Vollständig Variable Darlehen (siehe unten)
  • Variable Darlehen mit Zinsobergrenze (Cap-Darlehen)
  • Zwischenfinanzierungen

Variable Darlehen

Traditionell sind in Deutschland lange Zinsbindungen beliebt. Dabei wird gerne übersehen, dass kurzfristige Zinsbindungen oft deutlich attraktivere Konditionen und vor allem mehr Flexibilität bei der Rückzahlung des Darlehens bieten. Mit unserem variablen Darlehen bieten wir Ihnen ein Finanzierungsinstrument, mit dem Sie von den Vorteilen einer kurzfristigen Zinsbindung profitieren können.

So funktioniert das variable Darlehen:

Die Zinsbindung des Flex-Darlehens ist nicht für 5 oder 10 Jahre festgeschrieben, sondern wird alle 1-3 Monate z.B. an den aktuellen Geldmarktzinssatz "EURIBOR" angepasst. Der EURIBOR ist der offizielle Zinssatz, zu dem sich große Banken untereinander Geld leihen. Er orientiert sich am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank und wird jeden Tag in der Presse veröffentlicht, so dass auch die vierteljährlichen Zinsanpassungen völlig nachvollziehbar sind.

Die Vorteile des variablen Darlehens im Überblick:

  • niedrigste Zinsen durch Kopplung an kurzfristige Zinsen
  • 100%ige Sondertilgungsmöglichkeiten ohne Vorfälligkeitsentschädigung
  • jederzeitige Wandlungsmöglichkeit in ein Festzinsdarlehen und somit völlige Flexibilität bei der Zinsfixierung

Nachteile eines variablen Darlehens:

  • die Zinsen können alle 3 Monate steigen und so zu einer höheren Belastung führen

Für wen macht ein variables Darlehen Sinn?

Das Flex-Darlehen ist ideal für jeden, der maximale Flexibilität und günstige Konditionen sucht. Ideal ist es für jeden, der größere Sonderzahlungen z.B. durch den späteren Verkauf einer Immobilie, vornehmen möchte.

Beratung und Angebot

Gerne informieren wir Sie über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und helfen Ihnen dabei, die best mögliche Finanzierung und Zinskonditionen zu bekommen. Dazu können Sie uns im ersten Schritt Ihre Finanzierungsanfrage online senden oder mit gleich einem unserer Kooperationspartner vor Ort einen Beratungstermin vereinbaren (kostenlos und unverbindlich).