Baufinanzierungen für Selbständige

Spezial Baufinanzierungen für Selbständige

Selbständige haben es bei der Immobilienfinanzierung deutlich schwerer als Angestellte oder Beamte. Der Grund ist eigentlich ziemlich simpel: zahlreiche Banken konzentrieren sich auf das reine Privatkundengeschäft und vergeben keine Baufinanzierungen an Gewerbetreibende oder Freiberufler.

In unserem Spezial “Baufinanzierungen für Selbständige” beantworten wir Ihnen unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Banken finanzieren überhaupt Selbständige?
  • Freiberufler(in) oder Gewerbetreibende(r): was ist der Unterschied und warum ist der wichtig?
  • Wie lange muss man selbständig tätig sein, um ein Darlehen von einer Bank zu bekommen?
  • Wie berechnen Banken das Einkommen von Selbständigen?
  • Sind Baufinanzierungen auch für Existenzgründer möglich?
  • Welche Unterlagen müssen Selbständige vorlegen können?
  • Woran sollten Selbständige bei der Baufinanzierung denken?

Lange Zinsbindung hat einen doppelten Vorteil

Selbständige müssen bedenken, dass Banken bei jeder Anschlussfinanzierung die wirtschaftliche Situation neu bewerten. Das bedeutet, dass bei einer sog. Prolongation wieder aktuelle Einkommensnachweise vorgelegt werden müssen. Sind ausgerechnet dann die Unternehmenszahlen schlecht bzw. genügen nicht den Ansprüchen der finanzierenden Bank, kann diese sogar die Darlehen kündigen. Um eine solche Einkommensprüfung zu umgehen, sollten möglichst lange Zinsbindungen gewählt werden.

Flexibel bleiben

Selbständige haben nur selten ein konstantes Einkommen. Daher ist es sinnvoll, die Finanzierung so flexibel zu gestalten, dass Änderungen bei den Raten möglich sind, um diese der eigenen wirtschaftlichen Situation anzupassen. Aus diesem Grund raten wir gerade Selbständigen beispielsweise von Bausparmodellen ab, denn diese Finanzierungsvariante ist absolut unflexibel. Sinnvoller sind klassische Annuitätendarlehen mit der Möglichkeit, den Tilgungsanteil zu variieren und Sondertilgungen vornehmen zu können.

Notwendige Finanzierungsunterlagen

Banken sind spätestens mit dem Inkrafttreten der sog. Wohnimmobilienkredirichtlinie zum 21.03.2016 verpflichtet, bei der Kreditvergabe die Einkommensverhältnisse sehr genau zu prüfen. Freiberufler und Gewerbetreibende müssen daher bei der Beantragung einer Immobilienfinanzierung eine ganze Reihe von Unterlagen vorlegen. Wir zeigen Ihnen, welche Unterlagen Sie benötigen, um bei den Banken Erfolg zu haben.

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Gewerbetreibender oder Freiberufler?

Die Abgrenzung zwischen Freiberuflern und “normalen” Gewerbetreibenden ist nicht immer ganz einfach. Grundsätzlich sind Freiberufler auch Gewerbetreibende, geniessen aber u.a. steuerliche Vorteile, da die sog. Freien Berufe nicht der Gewerbesteuer unterliegen.

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