Auslandswohnsitz: bei diesen Wohnortländern geht (fast) nichts!
Wer im Ausland lebt und in eine Immobilie in Deutschland finanzieren will, hat es nicht leicht. Die Auswahl bei den Banken hierzulande ist deutlich eingeschränkt. Es gibt allerdings auch Länder, bei denen aktuell (fast) gar nichts geht. Sollten Sie aktuell in einem dieser Länder leben, ist eine Finanzierung über uns bzw. unsere Bankpartner nur extrem eingeschränkt möglich. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass Sie deutsche(r) Staatsbürger sind und/oder ggf. für ein renomiertes deutsches oder internationales Unternehmen tätig sind.
Die Liste der "No-go-Länder" basiert auf der "Liste der nicht-kooperierenden Länder und Territorien" der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Diese wiederum bezieht sich auf die Liste der von der EU als Risikostaaten eingestuften Länder. Diese EU-Liste ist nicht zu 100% identisch mit der Grey List der Financial Action Task Force (FATF). In dieser Liste werden Länder aufgeführt, die "...in ihren Systemen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung strategische Mängel aufweisen, die wesentliche Risiken für das internationale Finanzsystem darstellen (Hochrisiko-Staaten) ".
Neu: ChatGPT "Baufi-Nord International". Unser kleines KI-Tool basiert auf ChatGPT und wurde von uns mit vielen Infos speziell zum Thema "Finanzierung mit Auslandswohnsitz" gefüttert. Siehe https://chatgpt.com/g/g-bFb4gdNQF-baufi-nord-international
Wenn ein Land nicht mehr auf der Liste der FATF erscheint, bedeutet das nicht autimatisch, dass dieses Land auch von der Liste der Bafin verschwindet. Diese reagiert erst, sobald die entsprechende EU-Kommission das Land von deren Liste streicht. Und das kann leider einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wir selbst haben zudem noch andere Länder "auf unserem eigenen Index". Bei einem Wohnort/Arbeitsplatz dort finanzieren wir ausschließlich EU-Bürger, die für bekannte deutsche bzw. internationale Unternehmen tätig sind. Dies sind:
- Russland
- Ukraine
- Belaruss
Grundsätzlich ausgeschlossen sind auch:
- Iran
- Nordkorea
Auf der EU-Liste stehen aktuell (Stand 02.02.2026):
- Afghanistan
- Algerien
- Angola
- Burkina Faso
- Côte d’Ivoire
- Demokratische Republik Kongo
- Haiti
- Jemen
- Kamerun
- Kenia
- Laos
- Libanon
- Mali
- Monaco
- Mosambik
- Myanmar/Birma
- Namibia
- Nepal
- Nigeria
- Südafrika
- Südsudan
- Syrien
- Tansania
- Trinidad und Tobago
- Vanuatu
- Venezuela
- Vietnam
