Immobilien aus Zwangsversteigerungen finanzieren

Wir bzw. unsere Bankpartner haben grundsätzlich kein Problem damit, Immobilien aus Zwangsversteigerungen zu finanzieren. Letztlich läuft das auch nicht anders ab als bei “frei” zu erwerbenden Immobilien. Allerdings gibt es ein paar Feinheiten, auf die man achten sollte:

  • eine klassische Vollfinanzierung ohne Eigenkapital ist bei Zwangsversteigerungen in der Regel nicht möglich!
  • für die Berechnung der Zinskonditionen (“Beleihung”) setzen Banken nicht den Verkehrswert laut Gutachten, sondern (fast) immer den tatsächlichen Zuschlagspreis an
  • da der endgültige Kaufpreis erst bei Zuschlag wirklich feststeht, kann es schwierig sein, eine feste Finanzierungszusage einer Bank zu bekommen

Warum setzen Banken in der Regel nicht den Wert der Immobilie laut Gutachten an?

Die Zinskonditionen bei Banken richten sich nach dem Verhältnis von Darlehen/Krediten zum Wert der Immobilie. Je höher eine Immobilie beliehen wird, desto höher sind beispielsweise die Zinssätze. Dabei müssen Banken vom tatsächlichen -aktuellen- Wert einer Immobilie ausgehen und Immobilien sind immer nur das Wert, was jemand tatsächlich dafür bezahlt. Der Wert, den ein Gutachter vor der Versteigerung ermittelt, ist dagegen rein eher theoretischer Wert und sollen nur dazu dienen, einen ganz groben Eindruck vom Wert der Immobilie zu bekommen.

Neben den oben genannten Punkten gibt es noch eine Reihe weiterer Dinge, die Sie bei der Finanzierung einer Immobilien im Zwangsversteigerungsverfahren beachten sollten. Weitere Informationen hierzu bekommen Sie kostenlos und unverbindlich bei Ihrem Baufinanzierungsexperten vor Ort.