Teilungserklärung: worauf man als Käufer achten sollte

Wer beispielsweise eine Eigentumswohnung kauft, kauft streng genommen keine bestimmte Immobilie, sondern einen Anteil an dem gesamten Gebäude. Zu diesem Anteil gehört dann ein bestimmtes “Sondernutzungsrecht”, nämlich das für die Wohnung selbst. Wer eine Eigentumswohnung kauft, muss sich darüber im Klaren sein, dass er künftig Teil einer Eigentümergemeinschaft mit festen Regeln ist.

Die Rechte und Pflichten der verschiedenen Eigentümer der Immobilie werden grundsätzlich in einer sog. Teilungserklärung geregelt. Und diese Teilungserklärung kann es in sich haben, denn nicht alle Formulierungen haben im Streitfall vor Gericht Bestand. Am häufigsten streiten sich die Eigentümer sobald es um notwendige Reparatur- oder Modernisierungsmaßnahmen geht. Da wird dann gerne darum gestritten, was Sondereigentum und was Gemeinschaftseigentum ist und damit darum, wer welche Kosten zu tragen hat.

Die Teilungserklärung ist das wichtigste Dokument bei Kauf einer Eigentumswohnung (oder ggf. auch bei einem Reihenhaus). Sie sollten diese daher von einem erfahrenen Fachanwalt für Unterschrift des Kaufvertrages prüfen lassen. Sie haben zwar meist keine Möglichkeit, an der Teilungserklärung selbst etwas zu ändern, aber Sie sollten zumindest wissen, worauf Sie sich einlassen.

Eine kostengünstige und praxiserprobte Beratung bieten im übrigen die Eigentümerverände wie “Haus und Grund”.

Wie wichtig ist die Teilungserklärung für die Finanzierung?

Wir müssen immer die vollständige Teilungserklärung inkl. aller Nachträge bei der finanzierenden Bank vorlegen. Die Teilungserklärung ist dort wesentlicher Bestandteil der Darlehensprüfung und Wertermittlung. Wenn Ihnen der Verkäufer diese Unterlagen nicht aushändigen kann, erhalten Sie diese beim Hausverwalter.

Weitere Informationen zu diesem Thema bekommen Sie kostenlos und unverbindlich bei unseren Baufinanzierungsexperten vor Ort.