Hauskonto: getrennte Konten sorgen für Übersicht

05.05.2019: Als Immobilieneigentümer hat man einige Kosten zu tragen. Das sind nicht nur die Darlehensraten, sondern auch noch die ganzen Nebenkosten. Und einige dieser Kosten sind monatlich, andere jährlich oder vierteljährlich zu zahlen. Den Überblick zu behalten, ist nicht so ganz einfach, insbesondere wenn diese ganzen Kosten auch noch über das normale Girokonto laufen. Wir empfehlen unseren Kunden, ein seperates "Hauskonto" einzurichten. Das schafft Übersicht und hilft, Geld zu sparen. Und gerade Paaren hilft so ein Hauskonto, die anfallenden Kosten fair untereinander aufzuteilen.

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Die wenigsten Immobilienbesitzer machen sich einen Kopf darüber, was sie die eigene Immobilie bzw. "das Wohnen" unter dem Strich tatsächlich kostet. Die Abbuchungen auf dem eigenen Konto für Darlehensraten und Nebenkosten nimmt man meist nur noch am Rande wahr. Völlig unübersichtlich wird es, wenn Paare die Kosten untereinmander aufteilen. Einer zahlt die Kreditraten, der oder die andere Strom unds Energie. Der oder die andere dann aber wieder die Grundsteuern. Das gibt am Ende ein heilloses Kuddelmuddel.

Das ist schade und ärgerlich zugleich, denn nur wer seine Wohnkosten im Blick hat, erkennt ggf. auch Einsparpotentiale (bespielsweise bei den Strom- oder Energiekosten). Einfache Abhilfe schafft ein seperates Girokonto ("Hauskonto") von dem alle Kosten inkl. Kreditraten abgebucht werden. Im Gegenzug zahlen vor allem Paare dort ihren jeweiligen Anteil ein. So erkennt man auf einen Blick, welche Kosten tatsächlich anfallen und wo sich ggf. Einsparmöglichkeiten ergeben. Wenn man die moantlichen Einzahlungen etwas großzügiger ansetzt, bleibt auch genug Luft für Nebenkostennachzahlungen. Bleibt am Jahresende ein Überschuss, kann man sich überlegen, ob man dieses Guthaben beispielsweise für Sondertilgungen bei der Baufinanzierung verwendet.

Besonders interessant ist so ein Hauskonto für Vermieter. Dabei werden die Einnahmen und Ausgaben für die vermietete Immobilie  komplett von den privaten Einnahmen und Ausgaben getrennt. Das schafft nicht nur mehr Überblick, sondern hilft auch bei den Nebenkostenabrechnungen und der alljährlichen Steuererklärung.

Grundsätzlich kann man bei jeder Geschäftsbank ein entsprechendes Girokonto einrichten. Allerdings sollte man darauf achten, dass sich die Gebühren dafür im Rahmen halten (z.B. braucht man in der Regel keine Kreditkarte für das Hauskonto). Hier bieten diverse Banken im Rahmen der Immobilienfinanzierung auch ein kostenfreies Girokonto an (beispielsweise die Deutsche Bank). Wer Baufinanzierung und Girokonto nicht in einem Haus will, sollte die Kontoführungsgebühren und andere Kosten im Blick behalten. Wir empfehlen unseren Kunden gerne das "DKB-Cash-Konto" der DKB Bank. Das kommt ohne Kontoführungsgebühren aus und das Guthaben wirft sogar noch einen Minizins ab.

Das DKB-Cash als Gemeinschafts-/Hauskonto nutzen. Mehr Infos.

Hinweis: sollten Sie über diesen Link auf der Webseite der DKB-Bank ein Girokonto eröffnen, erhalten wir hierfür eine einmalige Vermittlungsprovision in Höhe von 30 Euro. Wir würden das DKB-Cash-Konto (Girokonto) aber auch empfehlen, wenn wir hierfür nichts bekommen würden.